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Donnerstag, 6. Januar 2011

2010

am 06.01. ist es noch nicht zu spät für einen jahresrückblick, oder? immerhin ist heute ein somewhat-weihnachts-feiertag in einigen bundesländern und schulferien sind auch noch.
dieses bedürfnis unbedingt einen jahresrückblick aufschreiben zu wollen, rührt jetzt nicht daher, dass mein jahr besonders geil war (war's nämlich nicht, aber dazu später mehr), sondern daher, dass ich das gefühl habe, dass ich mich für die wenigen, aber dafür sehr guten dinge, die mir passiert sind, nicht dankbar genug gezeigt habe. - so, und wer hier noch folgen kann, ist genauso bescheuert wie ich.
auf dem papier war 2010 ein gutes jahr. im februar hab ich mit 'sehr gut' meinen uni-abschluss gemacht. im juli mit meiner ersten bewerbung meinen ersten job gefunden, der bis heute alle meine vorstellungen und wünsche erfüllt hat. im august hab ich mit der zweiten wohnungsbesichtigung meine wundervolle wohnung gefunden, sodass ich seit september in meiner traumstadt düsseldorf lebe und arbeite.
ich hatte unglaubliches glück und bin mir dessen auch bewusst.
aber was bleibt von 2010 ist das ständige bewusstsein, dass etwas fehlt - ein gefühl, das ich aus 2009 mitgenommen hab und seitdem nicht losgeworden bin. emotional war 2010 ein einziges auf und ab. ich war viel und lange krank, ausgerechnet im sommer, während der wm, und kurz vor weihnachten. es war einfach so unglaublich anstrengend. und es ist schade, dass das die vorherrschende erinnerung an 2010 ist, obwohl es doch so viel gibt, was das jahr zu einem wundervollen hätte machen können.
2011 wünsche ich mir mehr ruhe.

Kommentare:

  1. Darf man am 6. Januar noch alles Gute wünschen? Man darf - erst Recht, wenn hier so spät noch Rückblicke geschrieben werden ;)
    Also in diesem Sinne: Alles Gute weiterhin im schnieken D-Dorf, auf der Arbeit und für den ganzen Mist rund um Gefühlsduselei wünsch ich einfach mal den richtigen und das Quäntchen Glück dabei ;)

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  2. Liebe Fanny, ich glaube, ich kann deine Gefühle, was das letzte Jahr angeht, ganz gut nachvollziehen.

    Ich wünsch dir, dass du bald etwas findest, was die Leere in dir ausfüllen kann. Es ist hart, die auszuhalten, i know, aber bleib auf der Suche. Und solange, bis du das gefunden hast, sei lieb zu deiner Leere und versöhn dich mit ihr, ich hab mühsam rausgefunden, dass das das einzige ist, was auf Dauer hilft.

    Liebsten Gruß,
    almut

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