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Donnerstag, 8. Dezember 2011

Paris - Tag 3

Bastille

 

Eine sehr graue Julisäule auf dem Place de la Bastille. Leider war das Wetter die meiste Zeit so.




Place des Vosges





Marais

Chez Robert et Louise.

Centre Pompidou
 








Hôtel de Ville

 

Île de la Cité

 
Autofreier Sonntag am Seine Ufer.

 


Notre-Dame


Shakespeare and Company

 



"Feed the starving writers".

Rue Saint-Denis

 

 

Irgendwo in der Nähe des Hotels, Richtung Gare de l'Est

 

Seine




 

 Die Dinger jibbet also nit nur in Köln.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Paris - Tag 2

Sacré-Cœur, Montmartre


 

 


Montmartre

 


Cimetière de Montmartre

 
Grab von Heinrich Heine, geboren in Düsseldorf.



L'Arc de Triomphe



 

La Tour Eiffel

 Unabgeschnitten und Blick von oben gibt's an Tag 5.


Galeries Lafayette, Opéra




Harry's New York Bar, 5, Rue Daunou


Samstag, 3. Dezember 2011

Paris - Tag 1

Düsseldorf - Köln - Paris, Gare Du Nord

 

Chatelet

 

Palais de Justice, Ile de la Cité


Notre Dame

 

 



Pont Neuf

 


Musée du Louvre


 




 
(Wtf?)

Place de la Concorde


Avenue des Champ-Élysées


 


 L'Arc de Triomphe

Mittwoch, 16. November 2011

Aktion Libero


 
Ein Spiel dauert neunzig Minuten. Zumindest im besten Fall, für schwule Profifußballer dauert das Versteckspiel ein Leben lang: Keiner wagt es, seine Homosexualität offen zu leben. So schön Fußball auch ist Ressentiments halten sich in seinem Umfeld hartnäckig.
Ein unerträglicher Zustand! Ob jemand schwul ist, oder rund, oder grün, das darf keine Rolle spielen. Wir alle sollten ein bisschen besser aufpassen auf unsere Worte, unser Denken, unsere Taten: Die Freiheit jedes Einzelnen ist immer auch die eigene Freiheit.
Wir schreiben in unseren Blogs über Sport, und unsere Haltung ist eindeutig: Wir sind gegen Homophobie. Auch im Fußball.
 

Montag, 14. November 2011

Sex and the City 2 - "Imperialist American Pig Dogs of the Highest Order"

Gestern Abend habe ich mir Sex and the City 2 angesehen. 146 Minuten, die ich nicht bereue, weil ich jetzt einen neuen schlechtesten Film aller Zeiten in meiner Top 5 hab'.
Sex and the City 2 ist - im Gegensatz zur wirklich schönen HBO-Serie - frei von Handlung, frei von Charakterentwicklung, dafür voller Klischees, Ignoranz, Dummheit, schlechten Vorbildern und wide angle shots aus der Wüste von Abu Dhabi.
Der von mir sehr bewunderte Mark Kermode bringt in seiner Review für BBC 5 Live auf den Punkt, warum Sex and the City 2 so verachtenswert ist - und demonstriert gleichzeitig, warum er so großartig ist. Das Video dauert 10 Minuten, aber es lohnt sich, wenn man Filme mag und/oder anglophil ist:



Lindy Wests Rezension "Burkas and Birkins", die Kermode in seiner Review erwähnt, ist ebenfalls sehr lesenswert, wenn auch noch drastischer als Kermodes Kritik und vielleicht nicht jedermanns Sache:
SATC2 takes everything that I hold dear as a woman and as a human—working hard, contributing to society, not being an entitled cunt like it's my job—and rapes it to death with a stiletto that costs more than my car. It is 146 minutes long, which means that I entered the theater in the bloom of youth and emerged with a family of field mice living in my long, white mustache. This is an entirely inappropriate length for what is essentially a home video of gay men playing with giant Barbie dolls.
If this is what modern womanhood means, then just fucking veil me and sew up all my holes. Good night.

Samstag, 5. November 2011

In eigener Sache: bayer04blog

"Unbezahlte Arbeitskraft gesucht" - wie hätte ich das ablehnen können? Stefan weiß wie es geht, und so bin ich nun neue Autorin, quasi 1/3 des Teams neben ihm und Daniel (Hattrick1904), beim bayer04blog. Ich freue mich sehr, auch über den schönen Empfang, und hoffe, dass ich den Erwartungen und Qualitätsansprüchen gerecht werden kann. Das mit der Groß- und Kleinschreibung klappt ja schon mal.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Mehr Fußball, weniger Drumherum


Was für ein Scheißspiel! Ich war gestern in Gladbach, und es hat keinen Spaß gemacht. Weder das, was die Jungs auf dem Platz veranstaltet haben, noch das, was im Gästeblock vonstattenging.
Die Serie, in 19 Auswärtsspielen in Mönchengladbach ungeschlagen, sowie die ganz okay-e Aufstellung (und das ist ja derzeit schon Anlass zur Freude), stimmten zunächst optimistisch. Das Fehlen Ömer Topraks wurde irritiert zur Kenntnis genommen, aber ein Blick in die Twitter-Timeline verriet schnell, dass er aufgrund von Grippe nicht aufgestellt wurde. Zudem Ballack von Beginn an, sehr gut.
Nun ja, nach nur wenigen Minuten Spielzeit war der anfängliche Optimismus bereits wieder verflogen. Die Gladbacher waren gut, viel besser als wir. Wie inzwischen üblich rannte unsere Abwehr den Offensivspielern der gegnerischen Mannschaft hinterher, in diesem Fall Marco Reus, der allen Platz und alle Zeit dieser Welt hatte. Leverkusen hätte sich auch über vier oder fünf Gegentreffer nicht beschweren dürfen, hätte Gladbach nicht so ein Pech gehabt und so oft Pfosten, Latte oder Leno getroffen, oder knapp am Tor vorbeigeschossen.
Robin Dutts Entscheidung Michael Ballack auszuwechseln, zumal für Simon Rolfes, konnte ich nicht verstehen, aber auch das scheint sich jede Woche zu wiederholen, darum möchte ich dazu auch keine (weiteren) Worte mehr verlieren. Da muss man ja schon von Glück sprechen, dass Renato Augusto verletzt ist, sonst hätte Dutt ihn wohl auch noch eingewechselt. (Gute Besserung an dieser Stelle an Renato! Ihr wisst ja, was ich sagen will.)
Ansonsten habe ich vom Spiel aufgrund der notorisch schlechten Sicht im Gladbacher Gästeblock nur wenig mitbekommen. Normalerweise würde ich die Partie dann zu Hause nochmal aufarbeiten, mithilfe von Sky, der Sportschau, dem Aktuellen Sportstudio (was zur Hölle war das gestern für ein Quatsch mit KMH und dem armen Stani?), das gestrige Spiel allerdings möchte ich lieber vergessen. Auch weil ich mich so über die Vollidioten in unserem Block geärgert habe. Ich verstehe nicht, wieso man Feuerzeuge auf andere Menschen wirft. Ich verstehe nicht, wieso man sich von (harmlosen) gegnerischen Fans im Nebenblock provozieren lässt – und wir reden hier von Gladbach! Das sind Familienväter! –, um dann eine Armada an Bierbechern rüberzuwerfen. Das sind die Momente, in denen ich mich für unseren Block schäme, und mir die Lust an Auswärtsspielen vergeht. Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für so einen Scheiß.
Aber auch in unserem eigenen Block in der BayArena ist es nicht anders. Ich bin bestimmt nicht support-faul, schon gar nicht spießig oder zimperlich, ich beschwere mich nicht über Bierduschen, bepöbele im Affekt auch mal den Schiedsrichter. Meine Frustration rührt einzig und allein daher, dass beim Großteil des C-Blocks nicht das Spiel im Vordergrund zu stehen scheint, wo doch das Spiel der Grund ist, warum ich ins Stadion gehe. Wahrscheinlich ist meine (innere) schrittweise Abkehr von der aktiven Fanszene auch nur die logische Konsequenz der Tatsache, dass der Altersdurchschnitt im Block gleich bleibt, während ich immer älter werde. Als ich anfing in Leverkusen ins Stadion zu gehen, mit Mama und Papa und meinem kleinen Bruder (mit dem ich heute noch jedes Spiel besuche, beste Stadionbegleitung der Welt), hieß die BayArena noch Ulrich-Haberland-Stadion und wir saßen in der „Family Street“ mit eigenem McDonald’s. Als Kind fand ich das ganz großartig, genau wie unsere Plätze: erste oder zweite Reihe, auf Höhe der Mittellinie. 15 Jahre später spiele ich immer stärker mit dem Gedanken dahin zurückzukehren, wo alles begann, und meine C-Block- gegen eine B-Block-Dauerkarte einzutauschen. Wieder mehr Fußball und weniger Drumherum.