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Dienstag, 24. Januar 2012

Stöckchen: Kindheit - Bücher - Städte - Reisen

Fräulein Julia hat ein Stöckchen in die Runde geworfen.

1. Was wolltest Du als Kind werden?
Als Kind dachte ich ja, Kellnerin sei ein richtiger Beruf, und wollte ganz lange Kellnerin werden. Außerdem wollte ich immer Autorin/Schriftstellerin werden, schon in der Grundschule habe ich jede Menge narzistischen Unfug geschrieben und meine Kinderbücher vom Englischen ins Deutsche übersetzt. Dann wurde irgendwann Viva gelauncht und ich wollte Moderatorin werden.

2. Was war das wichtigste, was Du in der Schule gelernt hast?
Dass es besser ist, ab und zu einfach mal die Klappe zu halten. Auch wenn man die Wahrheit sagt und im Recht ist. (Meine Lehrer haben dann immer bei uns zu Hause angerufen und waren völlig verdutzt, dass meine Mutter ja ganz normal und nett und gebildet und wundervoll ist. Ich frage mich heute manchmal noch, was die erwartet haben.)

3. Wie hast Du Dir früher vorgestellt, jetzt, in diesem Alter zu sein?
Als Kind habe ich gedacht, dass ich mit 27 verheiratet sein würde, mit zwei Kindern, einem Haus und einem Auto. Weil ich dachte, dass man mit 27 erwachsen ist. Zum Glück ist das nicht der Fall.

4. Was ist Dein All Time Favourite Buch?
Immer diese schwierige Frage nach dem Lieblingsbuch! Als Kind habe ich Charlie and the Chocolate Factory geliebt. Wir hatten eine ganz tolle großformatige Hardcover-Ausgabe, und meine Eltern haben mir das Buch an die fünfzig Mal vorgelesen und ich habe die Geschichte trotzdem jedes Mal verschlungen. Ich verbinde sehr viel mit diesem Buch und habe deshalb den Film auch nie gesehen.

5. Was ist Dein Lieblingszitat?
Extremely Loud and Incredibly Close ist wohl das Buch, aus dem ich die meisten Zitate überhaupt rausgeschrieben hab. Es fällt mir schwer, mich hier nur auf eins zu beschränken; ich wähle einfach mal stellvertretend für das ganze Buch eins aus, was nicht heißt, dass es mein Liebstes ist:

I said, I want to tell you something.
She said, You can tell me tomorrow.
I had never told her how much I loved her.
She was my sister.
We slept in the same bed.
There was never a right time to say it.
It was always unnecessary.
The books in my father's shed were sighing.
The sheets were rising and falling around me with Anna's breathing.
I thought about waking her.
But it was unnecessary.
There would be other nights.
And how can you say I love you to someone you love?
I rolled onto my side and fell asleep next to her.
Here is the point of everything I've been telling you, Oskar.
It's always necessary.
I love you,
Grandma

6. Wobei hattest Du das letzte mal Rührungs-Tränen?
Jetzt gerade nach dem Lesen des Zitats oben. Ich kann grad den Bildschirm nicht richtig erkennen. :O

7. Was ist Deine Lieblingsstadt?
Ich liebe Bonn, weil es meine Heimat ist. Düsseldorf, weil es mein neues Zuhause ist. Paris, weil es märchenhaft ist, und Rom, weil die Geschichtsträchtigkeit dieser Stadt einfach fucking unbelievable ist.

8. Wo würdest Du am liebsten hinreisen?
Namibia und Südafrika!

9. Was würdest Du am liebsten ändern in Deinem Leben?
Gar nicht so viel, aber wenn ich drei Wünsche frei hätte, wäre einer definitiv, dass ich keine Flugangst mehr habe. Damit ich nach Namibia und Südafrika kann.

10. Was ist Dein traditionelles Weihnachtsessen?
Wir hatten sehr lange kein traditionelles Weihnachtsessen an Heiligabend, weil wir ja am 25. Weihnachten feiern. Da gibt es seit ich denken kann turkey mit roast potatoes, Karotten und Rosenkohl. An Heiligabend essen wir inzwischen Raclette, wie richtige Deutsche.

11. Was willst Du dieses Jahr unbedingt machen?
Nach Berlin fahren, da war ich nämlich noch nie(!!!).

Ich werfe das Stöckchen in die Runde, für alle, die Lust haben.

Sonntag, 15. Januar 2012

2012 - Woche 2

. Midnight in Paris. Owen Wilson kann offenbar auch seriös und Rachel McAdams ersetzt Scarlett Johansson ganz vortrefflich als die typische Allen'sche blonde, ignorante, egozentrische Ami-Bitch. Marion Cotillard ist bezaubernd.

Photo via Sundance Channel

. Eine Arbeits-Email am Montag Abend, die mich die ganze Woche beschäftigt, gedanklich.
. Ich buche meine Zugtickets für Wien, 24.-27. Februar, und freue mich unbändig auf den Besuch bei Sassi mit Anna.
. Vorverkaufsstart für Bayer04-Clubmitglieder für das Champions League Heimspiel gegen Barcelona am 14. Februar. 50 Anrufe und 500x F5 später habe ich trotzdem keine Tickets. Ein Hoch auf meine Dauerkarte Modell 2 mit der ich glücklicherweise ohnehin zu allen Heimspielen gehen kann.


. Karten für das Dilated Peoples Konzert am 07. Februar in Köln gekauft! DILATED PEOPLES! EVIDENCE!
. Das Dschungelcamp geht los. Eindrücke nach dem ersten Abend: Ich mag Brigitte Nielsen. Micaela, Rocco und Daniel Lopes hasse ich jetzt schon.
. Ein nahezu perfektes Konzert am Samstag Abend mit toller Begleitung. Prinz Pi im Zakk, und es ist alles, was ich mir erhofft habe und noch mehr. Highlights: "Laura", bei dem ich am Schluss die Tränen nicht mehr zurückhalten konnte, und "Eifer & Sucht", das mich auf dem Album nie so überzeugt hat, aber das Pi gestern so eindringlich vorgetragen hat, dass es mir vollkommen unter die Haut ging.
So viel Adrenalin! Düsseldorf zu Hause Gefühl. Glücklich einschlafen.

Photo via @michelb

Dienstag, 27. Dezember 2011

Paris - Tag 5

RER C


La Tour Eiffel


Im Hintergrund ist La Défense zu sehen.


Aufgrund des schlichten Lichts schwer zu erkennen: Mein überzogenes Ami-Grinsen inkl. Ami-Thumbs-Up.





Pont Alexandre III


Zu sehen in The Sopranos Staffel 06 Episode 11, Cold Stones.



Und dann ging's auch schon wieder nach Hause. Ich werde jetzt schon wieder nostalgisch, wenn ich daran denke.

Es waren fünf wundervolle Tage in einer Stadt, die jeder mal erlebt haben sollte. Paris, je t'aime!

Sonntag, 18. Dezember 2011

Paris - Tag 4

Opéra


Place Vendôme


 




Für meine Freundin Lotti. <3

Jardin des Tuileries






Place de la Concorde



Avenue des Champs-Élysées
 
 



Le Bon Marché




 


Panthéon



Île de la Cité





Donnerstag, 8. Dezember 2011

Paris - Tag 3

Bastille

 

Eine sehr graue Julisäule auf dem Place de la Bastille. Leider war das Wetter die meiste Zeit so.




Place des Vosges





Marais

Chez Robert et Louise.

Centre Pompidou
 








Hôtel de Ville

 

Île de la Cité

 
Autofreier Sonntag am Seine Ufer.

 


Notre-Dame


Shakespeare and Company

 



"Feed the starving writers".

Rue Saint-Denis

 

 

Irgendwo in der Nähe des Hotels, Richtung Gare de l'Est

 

Seine




 

 Die Dinger jibbet also nit nur in Köln.