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Donnerstag, 23. August 2012

München im Juli 2012

Nachdem ich im Juni in England war, stattete ich im Juli München einen Besuch ab. Anlass war ein geschäftlicher Termin Montags, ich beschloss, bereits Freitags hinzufahren und ein Wochenende mit und bei meiner Freundin B. zu verbringen. Eine Internetfreundschaft, die seit nunmehr 10 Jahren Bestand hat.


Mahnmal für die Weiße Rose vor dem Hauptgebäude der LMU.

Ich hatte das Vergnügen meinem ersten #tpmuc beizuwohnen, da der in jeder Hinsicht reizende Probek zusätzlich zum "richtigen" #tpmuc am Montag Abend eine #tpmuc-Generalprobe am Freitag organisiert hat. Anke Gröner habe ich kennenlernen dürfen, eine Begegnung, die short but sweet war, wie meine Mama sagen würde, und die einer Wiederholung bedarf, welche inzwischen schon zwei Mal gescheitert ist und dass obwohl Anke kurz darauf in Düsseldorf und ich letztes Wochenende in ihrer Heimatstadt Hamburg war.
Und wer mit Prinz Pi Stoffbeutel beim #tpmuc aufschlägt, darf sich quasi meiner ewigen Liebe gewiss sein.
Danke an alle, nicht nur die oben genannten, dass ich so herzlich aufgenommen wurde. Es war sehr schön mit Euch.

Und da ich noch nie in der Allianz Arena war, hatte meine Freundin schon Wochen vorher eine Führung inklusive anschließendem Besuch in der neuen Erlebniswelt für uns gebucht. Meine riesige Vorfreude wurde nicht enttäuscht; obwohl kein Spiel stattfand, hat sich der Besuch in der Arena für uns (und den Mann, der reich mit Mitbringseln aus dem Fan-Shop beschenkt wurde) extrem gelohnt. Unsere Führerin Claudia hat mich total an die Mutter von Thomas Müller erinnert, insofern auch in Sachen Authentizität 5 Sterne für diesen Nachmittag.







Sonntag, 15. Januar 2012

2012 - Woche 2

. Midnight in Paris. Owen Wilson kann offenbar auch seriös und Rachel McAdams ersetzt Scarlett Johansson ganz vortrefflich als die typische Allen'sche blonde, ignorante, egozentrische Ami-Bitch. Marion Cotillard ist bezaubernd.

Photo via Sundance Channel

. Eine Arbeits-Email am Montag Abend, die mich die ganze Woche beschäftigt, gedanklich.
. Ich buche meine Zugtickets für Wien, 24.-27. Februar, und freue mich unbändig auf den Besuch bei Sassi mit Anna.
. Vorverkaufsstart für Bayer04-Clubmitglieder für das Champions League Heimspiel gegen Barcelona am 14. Februar. 50 Anrufe und 500x F5 später habe ich trotzdem keine Tickets. Ein Hoch auf meine Dauerkarte Modell 2 mit der ich glücklicherweise ohnehin zu allen Heimspielen gehen kann.


. Karten für das Dilated Peoples Konzert am 07. Februar in Köln gekauft! DILATED PEOPLES! EVIDENCE!
. Das Dschungelcamp geht los. Eindrücke nach dem ersten Abend: Ich mag Brigitte Nielsen. Micaela, Rocco und Daniel Lopes hasse ich jetzt schon.
. Ein nahezu perfektes Konzert am Samstag Abend mit toller Begleitung. Prinz Pi im Zakk, und es ist alles, was ich mir erhofft habe und noch mehr. Highlights: "Laura", bei dem ich am Schluss die Tränen nicht mehr zurückhalten konnte, und "Eifer & Sucht", das mich auf dem Album nie so überzeugt hat, aber das Pi gestern so eindringlich vorgetragen hat, dass es mir vollkommen unter die Haut ging.
So viel Adrenalin! Düsseldorf zu Hause Gefühl. Glücklich einschlafen.

Photo via @michelb

Freitag, 30. Dezember 2011

Meine Alben des Jahres 2011

2011 habe ich leider sehr wenig Musik gehört. Was den Vorteil hat, dass mir die Auflistung meiner persönlichen Alben des Jahres diesmal sehr leicht fällt. Hier sind in zufälliger Reihenfolge meine Lieblingsalben 2011:



Ich kenne Casper noch aus seiner Zeit bei Selfmade Records, von seinen Features auf Kollegah und Favorite Tracks - Mittelfinger Hoch beispielsweise -, aber ich mag auch den 'neuen' Casper. Mir ist es egal, ob XOXO Hip Hop ist oder nicht, bei Musik geht's (mir zumindest) um Emotionen und die weiß Casper zu wecken. Ich glaube ihm jedes Wort, was er singt/rappt/schreit und habe dieses Album seit seiner Veröffentlichung im Juli rauf und runter gehört.
Lieblingstracks: So perfekt (unbedingt in der Version mit Marteria), Lilablau, Die letzte Gang der Stadt, Michael X.



 

Wo Casper ist, kann Prinz Pi nicht weit sein, und umgekehrt. Auch hier habe ich leicht entnervt die Diskussion um Pis musikalische Entwicklung zur Kenntnis genommen (und bewusst nicht verfolgt), und muss sagen, dass ich Rebell ohne Grund genauso mag wie beispielsweise Neopunk. Prinz Pi ist meiner Meinung nach einer der talentiertesten deutschen Musiker überhaupt und ein un-glaub-lich guter Live-Künstler, und sein im Januar veröffentlichtes Album unterstreicht das nur. Ach, was soll ich sagen: Friedrich Kautz ist mein Held, ich liebe diesen Mann einfach.
Lieblingstracks: Du Bist, Laura, Generation Porno, Der neue iGod.


Marteria - Zum Glück in die Zukunft


Ach komm, wenn wir schon bei deutschen Hip Hop Jungs sind, darf Ex-Hansa Rostock-Spieler Marten 'Marteria' Laciny nicht fehlen. Die Amis würden sagen, he has the full package: er war professioneller Fußballer, hat danach 'ne zeitlang gemodelt, und ist jetzt Rapper. Geil, genau mein Ding. Die Songs leben von Marterias eloquenten Texten - wie Kollegah oder K.I.Z. nur in weniger asi - und seiner geilen tiefen, rauchigen Stimme.
Lieblingstracks: Marteria Girl, Verstrahlt, Sekundenschlaf, Alles verboten (feat. Casper).


The Weeknd - House of Balloons


Mein Teamleiter und ich haben dieses Jahr unser Büro mit exzessiver The Weeknd Rotation in den Wahnsinn getrieben. "Fickmusik" und "Rumgeheule" meinten die Kollegen, 'ne ziemlich gelungene Gratwanderung zwischen (guter) elektronischer Musik und (bisschen nervigem) R'n'B, sag' ich. Erschreckend wird's, wenn man beginnt ganz genau auf den Text zu hören, und dann erfährt, dass The Weeknd ein 20-jähriger Kerl ist. Amazon scheint das Album gar nicht zu verkaufen, aber auf der offiziellen Seite gibt's House of Balloons zum kostenlosen Download, top!
Lieblingstracks: High for this, What you need.



 

Swim wurde 2010 schon veröffentlicht, ich habe es allerdings erst 2011 für mich entdeckt, am letzten Spieltag der Saison 2010/11 auf der Busfahrt nach Freiburg. Tolles Album, das in diesem Jahr im Büro beim Arbeiten und unterwegs auf meinem iPod in Dauerschleife lief.
Lieblingstrack: Odessa.


Worauf ich mich im Vorfeld sehr gefreut habe, aber dann kurz nach Veröffentlichung das Interesse verlor:


 

Evidence ist ja auch so'n Typ auf den ich einfach total stehe. Zudem bin ich seit Jahren großer Dilated Peoples, Rhymesayers, DJ Premier Fan (wer nicht?), daher kann Evidence sowieso schon mal nix falsch machen. Die Vorab-Single You traf bei mir voll ins Schwarze und ich hatte große Erwartungen an Cats & Dogs - die aber leider nicht so recht erfüllt wurden. Das erste Durchhören hatte mich nicht auf Anhieb überzeugt und seitdem hatte ich mir nie richtig die Zeit genommen, das Album mal in Ruhe anzuhören. Vielleicht hole ich das nächstes Jahr nach.


Und Eure Lieblingsalben 2011?